Begrüßung von Dr. Stefan Lueder
Das Südasien-Institut der Universität Heidelberg freut sich, Dr. Stefan Lueder als Wissenschaftlichen Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Kama Maclean willkommen zu heißen. Dr. Lueders multidisziplinäres Fachwissen verbindet Regional- und Globalgeschichte mit Politikwissenschaften, Soziologie sowie Medien- und Kulturwissenschaften und ermöglicht es ihm, innovative Forschung zur Geschichte Südasiens voranzutreiben.
Dr. Lueder promovierte 2024 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Dissertation “Staatsbildung und Legitimation im Himalaya”, die 2024 bei SpringerNature als Open Access Publikation veröffentlicht wurde. Die Arbeit zeigt anhand von Legitimationsdiskurse und -praktiken der Gorkha-Eliten im 19. Jahrhundert bislang wenig untersuchte regionale und globale Verflechtungen in der Geschichte der Himalaya-Region auf und stellt gängige historiografische Narrative in Frage. Diese innovative Perspektive bereichert den Fokus des SAI auf transkulturelle Dynamiken in Südasien.
Bevor er zum SAI kam, war Dr. Lueders als Projektleiter und Kommunikationsspezialist an den Universitäten Marburg und Gießen tätig, wo er seine interdisziplinären Koordinationsfähigkeiten geschärft und eine Brücke zwischen akademischer Forschung und öffentlichem Engagement geschlagen hat.
Am SAI wird Dr. Lueder seine Forschungen zur Geistesgeschichte des Himalaya und Südasiens weiterverfolgen. Zudem wird er im kommenden Sommersemester das spannende Proseminar „Die unsichtbaren Fäden der Macht – Legitimation in der Geschichte Südasiens“ anbieten. Seine Ernennung stärkt das Engagement des SAI für global ausgerichtete Regionalstudien.
