Auszeichnung für Dagmar Brombierstäudl für herausragende Dissertationen mit hoher Relevanz für die Umweltforschung
Wir freuen uns mit der Geografin Dr. Dagmar Brombierstäudl, die gemeinsam mit der Gesundheitsexpertin Dr. Patricia Nayna Schwerdtle, mit dem Umweltpreis der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung ausgezeichnet wurde.
Preisträgerin Dagmar Brombierstäudl befasst sich in ihrer am Südasien-Institut entstandenen Dissertation mit dem in der Wissenschaft bislang wenig beachteten Thema Aufeis. Bezeichnet werden damit Ablagerungen von geschichtetem Eis, die durch das Gefrieren von aufeinanderfolgenden Wasseraustritten entstehen. In ihrer „methodisch anspruchsvollen Arbeit“, die als Pionierleistung zu bewerten sei, konzentriert sich die Geographin auf die kalt-ariden Gebirgsräume des Trans-Himalaya. Ihre Erkenntnisse sind jedoch, so die Preisjury des HCE, von weitreichendem Interesse, da sie die sozio-ökonomische Bedeutung und die vielfältigen Nutzungsszenarien dieser im Gebirge vorkommenden Wasserressourcen in den Blick nimmt. Die Ergebnisse von Dr. Brombierstäudls kumulativer Dissertation „Exploring Aufeis in the Trans-Himalaya: Remote sensing-based studies of a neglected cryosphere component“ haben bereits zu mehreren Publikationen geführt.